Profil

Elodie Lélu: 'Aesthetitik der Wiedereingliederung'

Einzelheiten: Sich in die Malerei Bob De Groof s zu stürzen, ist ihn kennenlernen durch die Einzelkeiten. Ünser blick bleibt leicht hängen an Stucke van alten Plakate, Grossmütters Kante, blechbüchsen, Farbentuben, Notenschriften, Damenwäsche und, warum nicht, wenn wir dichter heran kommen, Sand und Stücken von Schalen. Befinden wir uns von Kollagen, Marouflagen, Assemblagen oder Integrationen? Wie benamen wir diese fähige, geschickte Kompositionen die historische, soziologische und publizitäre Bilder mengen? Scher einen Namen zu finden. Ausgenommen wenn wir rückwärts gehen und das ganze Tuch betrachten ist es schwer einen Namen zu finden.

Integrationen oder Wiedereingliederungen: Die durch De Groof auf seinen diversen Wanderungen gefundenen Materialen, stellt sich heraus, sind nicht nür Stücke einer Montage, Stücke einer Kollage, nein, diese Elemente sind 'eingegliederde Materialen', Tatsächlich zusammenbauen, assemblieren, bedeutet dass man allerhande, aus Objekte montiert, die ein allgemeines, bizarres Effekt verursachen, während Integration die Aktion ist, die komplett macht, total, die als integrales Teil in ein Ganzes eingehen tut. Und es ist diese Eingliederung die an der Basis des Gefühls eines harmonischen Ganzes krëeiert in all seinen Tücher. Derjenige der sie anschaut kann immer den Umriss äusserliche Elemente unterscheiden, wird aber überzeugt sein sich gegenüber ein organische Ganzes zu befinden. Er wird darin einen konstanten und nichtzerstreuten Zustand sehen.

Zeitlichkeiten: Und die eingegliederte Objekte geben diese Bilder ihre Zeitlichkeit: ein alter Werkhandschuh, ein auf dem Strand angespültes Stück Holz, benutzte Strapse. Die Tücher laden sich dann mit all diesen leben,um in dieselbe Raum-Zeit wiedergeboren zu worden, die der Schöpfung. So ist es kein geronnenes, erstarrtes Moment dass man betrachten, aber eher eine senkrechte Zeit, die sich durch aufeinanderfolgende, unter sich aufgeschichtete Blätter entfalten: es sind was man in ein Ganzes ‚eingegliederte Zeitlichkeiten' nennen könnte. Im zentralen punkt De Groof's neusten Arbeiten, wo etwas verbrannte punkt sein scheint, so hat sich die Heftigkeit blau-schwarzen Farben verstärkt. Der Träger ist so viel bearbeitet , so viel verdichtet geworden dass es einen Niederschlag gleicht: die an der Schwerkraft unterworfene Drippings sind gestillt und getrocknet in einem Magma von Sand und Holzsplinter. All diese äusserliche Elemente, Träger von verschiedenen Zeitlichkeiten, werden dennoch zum Beitrag einer inneren Welt gezogen, die des Künstlers.

Expressionismus: Dies alles macht dass man "ofters Bob De Groof's arbeit als "figuratiever Expressionismus" bezeichnet hat. In der Tat lossen sie seine Dämone, seine oftmals an Angst und einer klaren form des Aufstands gegen der uns umgebenden Gesellschaft gebunden,sehen. In Wechselbbeziehhug gibt es dennoch diese Bewegung von Innern nach Aussern, dem der Eingliederung ausserliche Objekte die seine innerliche Welt auschücker.

Gewalt und aktuelles Leiden: Und diese Innerliche Welt ist intiem verbunden mit das aktuelle Universum in dem wir uns entwickeln: De Groof's Malereien sprechen uns über unsere heutige Zeit. Sowie Georges Bataille Der Maler bringt, Schock-bilder, clichés von Chinesische Kreuzigungen, von Folter, in seinen reaktualisierten Tüchern ein. Die Kriegsabbildungen drücken sicher seine gefolterte Welt aus aber auch und mehr noch rufen sie die Gewalt unseren Gesellschaften ein. Weil Soldaten gegenüber Reklambilder stehen, weil die Rote Armee Fraktion gegenüber Mickey Mouse steht, spielt sich hier eine völlige Überdenkung unser heutigen Werten ab. Bob De Groof zeigt uns, in explosiver Form, wie sehr wir das leiden verkindlichen. Es gibt Heute eine zurückgehaltene Gewalt die der Maler uns zeigen will.

Humor: Dennoch ist es immer im Register des Humors dass De Groof zu uns spricht. Er spielt, in seiner Eingliederung, mit den Unangepasstsein der äusserlichen Bestandteilen. Integrierte Ünterbrechungen gefallen und amüsieren den Künstler. So gibt es nichts erstaunliches daran, das ein Christus neben gefolterte nackter Frauen im Bett einem Grafittistil begleitetet, oder noch dass vergilbte Kinderfotographiëen zusammenwohnen mit shamanistischen totems. Es is ein echtes Malerspiel von Farbunterbrechungen. Überdem gibt es Konstanten in dieses humoristische Weltall, wie diese Tex Avery verkörperungen die von Bild zu Bild abändern. Folglich, als der Maler Bonnard " Nackte Frau im Bad" parodiert, ersetzt er Sie durch eine Anhäufung von Enten und sorgt er dafür eine Duschenvorhang auf den Bild zu kleben. Seine angstanjagende Dämonen, sind, in ihrer räumlichen Ordnung, komisch gemacht.

 

 

 

 

 

 

Erbschaften und Prolongationen: Klar und deutlich stellt sich der Maler in der COBRA linie ein. Die lebenskraft seiner Bewegungen, die Beziehung zur Tribal Art, die totems die er in seine Bilder unterbringt, aber auch der schon beschriebene famöser kindlicher Ton, all diese Bestandteile schreiben ihm voran gegangen sind. Die Erbschaft Fred Bervoets ist ganz und gar fühlbar, dieser Maler, dessen Bilder, Bob De Groof bei seiner Onkel, der bekannte kunstkritiker Walter Korun, gesehen hat. In dieses Universum hat der Künstler gebadet und es sind diese die Malerei betreffenden Untersuchungen die er prolongiert mit eingebrachtes aus seiner eigenen Empfindsamkeit.

Ästhetik der Wiedereingliederung oder die Genesung: Die Originalität seines Stils hängt zusammen mit seine persönliche Erzählung, Geschickte und Legende anwesend in seiner Arbeit. Der Maler, hat, mit in einer Welt der Sucht zu fallen, sozusagen eine echte Katabase realisiert. Er hat den Schmerz und die Vernichtung gekannt und ist beinahe nicht züruckgekommen aus diesen Schattenreich. Dennoch hat Bob De Groof die Welt mit einem noch stärkeren Wünsch zu malen, und eine Frischheit angesichts der Wiederentdeckung des wahrnehmbares Universums wieder-eingegliedert. Seine Malerei könnte man eine Lebensfeier nennen, wie gewalttälig sei auch sein mag. Man könnte der Eingliederungskonzeptetwas weiter treiben und nach Spüren einer Ästhetik der Wiedereingliederung oder Genesung suchen.

Elodie Lélu. Kunsthistorikerin und Regisseurin. Hat den Dokumentarfilm‚'Tweede Kans' (Zweite Chance) über Bob De Groof gedreht.

 

 

 

Nächste text
Collages
Paintings
Peintures
Assemblages
Totems
Graphics


Profile


Contact
Collages
Paintings
Peintures
Assemblages
Totems
Graphics


Profile


Contact